Camping Essentials: Die unverzichtbare Ausrüstung für euer Island-Outdoor-Abenteuer

Natürlich möchtet ihr euere Campingreise in Island in vollen Zügen genießen. Doch welche Artikel sind dabei wirklich unverzichtbar? Von gemütlichen Schlafsäcken bis zur passenden Kochausrüstung gibt es einiges zu beachten. Camping ist vielseitig und hängt stark von eurer Art des Reisens ab. Ob ihr zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs seid und mit leichtem Gepäck reist oder ob ihr mit einem vollausgestatteten 7,5 Meter langen Campervan die Insel erkundet, wird einen riesigen Unterschied machen.

Ich reise alleine in einem funktional umgebauten Toyota Land Cruiser, der mir nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern auch als Schlafplatz dient. Im Vergleich zu herkömmlichen Wohnmobilen ist mein Raum stark begrenzt, daher muss alles praktisch und vielseitig nutzbar sein. Trotzdem habe ich weniger Probleme mit dem Gewicht von Dingen, als jemand der beispielsweise mit dem Fahrrad unterwegs ist. In dieser Übersicht zeige ich euch, welche Essentials für das Camping bei mir nicht fehlen dürfen. Diese basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen und sind absolut subjektiv.

1. Camping Gas Kocher

Ich koche, backe und esse für mein Leben gerne – und auch auf meinen mehrwöchigen Islandreisen möchte ich darauf keinesfalls verzichten. Das war die Motivation mir einen etwas größeren, jedoch leistungsstarken Gaskocher anzuschaffen. Selbst unter den rauesten Bedingungen der isländischen Natur kann ich damit nicht nur schnell, sondern auch mit der nötigen Power meine Mahlzeiten zubereiten. Alles Wissenswerte zu 'meinem' Gaskocher findet ihr in einem extra Artikel unter: Mein Camping Gas Kocher für Island

2. Dosenöffner

Kaum vorstellbar, aber in den Supermärkten Islands findet man tatsächlich noch Lebensmitteldosen ohne den praktischen "Pullring" zum einfachen Öffnen des Deckels. Diese Erkenntnis traf mich, als ich eine Dose Kokosmilch für mein Cashew-Korma-Rezept öffnen wollte. Mitten im Kochprozess kam es an diesem Tag zu einem kleinen Drama, als ich versuchte mit dem Dosenöffner des Taschenmessers an den Inhalt der Dose zu kommen. Es mag vielleicht "ganz einfach" sein, aber ich gestehe, dass ich mit der Bedienung dieses Werkzeugs nicht genug Erfahrung habe. Um meine Camping-Küche stressfrei zu halten, habe ich mir einen einfachen Hebeldosenöffner zugelegt um Metalldeckel sicher und ohne Kochdramen zu öffnen.

3. Essen aufbewahren

Nachdem ich alleine reise und trotz eines kleinen Topfes oft eine zusätzliche Portion Essen für den nächsten Tag übrig bleibt, brauche ich etwas, damit ich mein Essen auslaufsicher und kompakt verpacken kann. Meine Lösung dafür sind die Emsa Clip & Close Frischhaltedosen in verschiedenen Größen und zwei 600 ml IKEA 365+ Vorratsbehälter 1. Mit ihnen könnt ihr euer Essen sicher aufbewahren und transportieren, ohne euch Sorgen über auslaufende oder unhandliche Verpackungen machen zu müssen.

1 Von den IKEA Vorratsbehältern bevorzuge ich die Glasversion. Erstens finde ich Glas optisch ansprechender und zweitens ist Glas mikrowellengeeignet, was es ideal für den Einsatz auf Campingplätzen macht, bei denen eine Mikrowelle verfügbar ist. Zudem halten sie kochendes Wasser aus. Ich nutze sie nicht nur als große Tasse, um abends einen Tee zuzubereiten, sondern auch zum Aufwärmen bereits gekochter Nudeln. Einfach mit kochendem Wasser übergießen und 1-2 Minuten ziehen lassen - fertig!

Und diese Behälter dürfen mit mir nach Island:

✔ 2 600 ml Ikea Glasbehälter, rund und passendem Clip Deckel
✔ 1 150ml Emsa Clip & Close. Kleine runde Dose für z.B. Sahne oder Kokosmilch
✔ 4 550ml Emsa Clip & Close. Kleine rechtechige Box passend für Butter, Frischkäse, Essenportionen u.v.m.
✔ 1 850ml Emsa Clip & Close. Eine quadratische Box mit etwas größerem Fassungsvermögen, die ich unter anderem für das Ansetzen von Hefeteig für mein geliebtes Naan (ein köstliches Fladenbrot aus der Pfanne) verwende.

4.Kaffeekochen

Als Softwareentwicklerin bediene ich das Klischee des nerdigen Kaffeesüchtigen zu 100%. Mein Tag beginnt mit einer guten Tasse Kaffee. Wenn ich nicht innerhalb der ersten Stunde mit diesem belebenden Getränk versorgt werde, fühlt sich der Tag einfach nicht richtig an. Aus diesem Grund habe ich die morgendliche Zeremonie des Kaffeezubereitens auf islandischen Campgrounds im Laufe der letzten 4 Jahre auf meine Reiseform optimiert.

Im ersten Jahr setzte ich auf eine 0,5L Emsa Isolierflasche, eine schlichte weiße IKEA-FÄRGRIK-Tasse, einen Kaffeefilter aus Hartplastik und meinen zuverlässigen Gaskocher, um morgens Wasser zum Kochen zu bringen. Leider wies dieses System mehrere Schwachstellen auf. Die Emsa Thermoskanne konnte heiße Getränke nur für etwa 1-2 Stunden warmhalten und war zudem nicht vollständig dicht. Der sperrige Kaffeefilter nahm unnötig viel Platz ein, und das Wasserkochen mit dem Gaskocher gestaltete sich umständlich, da ich speziell in meinem Fall viel auf- und abbauen musste, nur um 500 ml Wasser zu erhitzen. Zu guter Letzt stellte sich heraus, dass die IKEA-Tasse diejenige war, die man buchstäblich an jeder Ecke in Island vorfand. Das allein wäre nicht weiter problematisch. Jedoch, wenn man in Gemeinschaftsküchen, sei es auf dem Campingplatz oder in einem Hostel, plötzlich 20 identische Tassen im Regal sieht und seine eigene verwendet oder sogar nur abspült, entsteht stets ein leicht unangenehmes Gefühl, als wäre man dabei sie 'mitgehen zu lassen'.

Im folgenden Jahr habe ich mein Camping-Equipment aufgewertet und dabei die Emsa durch eine Stanley Thermosflasche ersetzt. Diese erweist sich als absolut zuverlässig, indem sie meine Getränke über viele Stunden hinweg angenehm heiß hält – manchmal so heiß, dass ich sie nicht sofort genießen kann. Die Ikea Tasse ersetzte ich durch einen individuellere 'Coffee a hug in a mug' Pot, während ich mein Wasserkocher-Setup mit einem praktischen, faltbaren Silikon-Wasserkocher optimiert habe.

Die Suche nach einer Steckdose gestaltet sich auf (fast) jedem Campingplatz als erfolgreich, sei in der Gemeinschaftsküche oder zur Not neben dem Waschbecken für das Zähneputzen. Der kleine Wasserkocher benötigt etwa 5 Minuten, um 0,5 Liter Wasser auf Temperatur zu bringen – ein absolut akzeptabler Zeitrahmen im Vergleich zum Auf- und Abbauen meines Campingkochers.

✔  Adler faltbarer Silikon-Wasserkocher
✔  Silikon-Falt-Kaffeefilter
✔  Stanley Classic Legendary Thermosflasche
✔  Individuelle, unverwechselbare Tasse

Ich hatte mir den Adler Wasserkocher, der mit dem Qualitätssiegel 'Made in Germany' warb, gekauft. Nach drei Jahren regelmäßiger Nutzung, etwa 1-2 Mal täglich an insgesamt rund 170 Tagen, funktioniert er immer noch einwandfrei und zeigt keinerlei Ermüdungsbrüche im Silikon. Das ist definitiv ein Pluspunkt.

Allerdings gibt es auch einige Aspekte, die nicht ganz so positiv sind. Es dauerte ungefähr 50-60 Aufkochvorgänge, bis das Wasser den anfänglichen unangenehmen, chemischen Beigeschmack verlor. Glücklicherweise habe ich den Wasserkocher zu Hause vor dem ersten Einsatz getestet. Bei den ersten 30 Durchläufen habe ich das gekochte Wasser sofort entsorgt. Danach verbesserte sich der Geschmack allmählich.

Ein weiterer Aspekt, der für mich eher negativ ist, betrifft das Verhalten des Wasserkochers, das ich als ein gewisses "Eigenleben" bezeichnen würde. Nachdem das Wasser gekocht hat, schaltet sich der Wasserkocher vermeintlich ab – jedoch erweist sich dies als trügerische Annahme. Wenn ich ihn einfach in der Steckdose lassse, beginnt er zu einem unerwarteten Zeitpunkt erneut, das Wasser zu erhitzen. Diese Reaktion fordert besondere Aufmerksamkeit bei der Benutzung des Gerätes.

Da ich kein Produkttester und nur im Besitz dieses einen Exemplars bin, ist es mir leider nicht möglich zu beurteilen, ob die genannten Probleme spezifisch für Silikonkocher dieser Art sind oder ob sie sich ausschließlich bei diesem Hersteller auftreten.

5. Windschutz beim Kochen. Was funktioniert - und was nicht?

Das 'Outdoor-Kochen' auf einem isländischen Campingplatz erfordert immer wieder Kreativität. Vor allem bei heftigem, unbarmherzigem Wind welcher der Flamme des Gaskochers jede Kraft raubt. Mit etwas Glück findet ihr vielleicht eine windgeschützte Ecke. Und wenn ihr richtig Glück habt, seid ihr die Ersten und sie gehört Euch. Falls nicht, heißt es improvisieren.

Vor meinem ersten Urlaub hatte ich mir einen faltbaren, 9-teiligen Aluwindschutz gekauft. Aber ehrlich gesagt: Das Ding ist ein Witz! Es mag vielleicht helfen, wenn ihr abends am Strand im Mittelmeerraum seid und ein laues Lüftchen weht, aber für Island ist es absolut nutzlos.

Ein weiterer Versuch war es ein Dusch- & Gerätezelt als Schutz aufzubauen, und theoretisch schien der Plan wirklich gut zu sein. Doch der erste Praxiseinsatz in Island entpuppte sich als Desaster. Der Wind peitschte mir um die Ohren, und ein leichter Regen setzte ein – eigentlich genau die Bedingungen für dich ich mein Kochzelt mitgenommen hatte. Doch der Aufbau bei Wind stellte mich sofort vor eine Herausforderung. Obwohl ich zu Hause mehrfach geübt hatte, war es eine deutliche Grenzerfahrung, das hohe Zelt alleine aufzustellen. Als ich es endlich fixiert hatte, begann ich damit, meine Kochutensilien zu arrangieren. Obwohl der Kocher geschützt war und ziemlich gut funktionierte, musste ich ihn in die Mitte stellen, um zu verhindern, dass die flatternde Plane vom Feuer erfasst wurde. Das Kochen wurde zu einer äußerst mühsamen Angelegenheit. Zusätzlich musste ich immer wieder in den Regen hinaus, um Dinge aus dem Auto ins Zelt zu tragen. Das Essen im nasskalten Zelt machte auch nicht wirklich Spaß. Letztendlich musste ich danach alles wieder abbauen, da ich das Zelt aufgrund des starken Winds nicht über Nacht draußen lassen konnte. Der immense Aufwand stand für mich in keinem Verhältnis zum Genuss einer selbstgekochten warmen Mahlzeit an so einem Tag. Es war das erste und gleichzeitig das letzte Mal, dass dieses Zelt zum Einsatz kam.

Mittlerweile parke ich an stürmischen Tagen mein Auto gegen den Wind und baue aus den Euroboxen in denen 'meine Küche' verstaut ist, einen kleinen Wall um den Kocher herum. Wenn das nicht mehr funktioniert, gibt es belegte Brote oder ich suche mir ein Restaurant. Man lernt eben aus seinen Erfahrungen – und manchmal sind die einfachsten Lösungen die besten.

✔ Campingkocher Windschutz. Das kann ich NICHT empfehlen.
✔ Eurobox 60 x 40 x 17 cm
✔ Auflagendeckel für Eurobox

6. Wäschewaschen und - trocknen

Auf einigen Campingplätzen gibt es Waschmaschinen und manchmal auch Wäschetrockner. Die Benutzung kostet meist zwischen 500 und 1000 Kronen pro Gerät. In den Abendstunden sind diese so gut wie immer belegt. Wenn ihr Zeit habt, könnt ihr am nächsten Vor- oder Nachmittag waschen. Dann ist nicht nur der Campingplatz, sondern auch die Maschine leer.

Als Waschpulver verwende ich MAGIC LEAVES Waschmittel-Blätter . Die sind leicht, platzsparend, umweltfreundlich und nicht nur für die Waschmaschine, sondern auch für die Handwäsche geeignet.

Das Trocknen der Wäsche ist oft eine größere Herausforderung als das eigentliche Waschen. Elektrische Wäschetrockner sind nicht überall verfügbar. Darüber hinaus sind nicht alle Kleidungsstücke trocknergeeignet. Manchmal muss ich auch nur einzelne Teile wie meine Badesachen nach einem Hot-Pot-Besuch trocknen, und eine komplette Trommel ist dafür nicht notwendig. Ein Ausweichen auf vorhandene Wäschetrockenständer ist nur bedingt möglich, da sie oft komplett belegt sind.

Die Herausforderung beim Trocknen erfordert ein gewisses Maß an Kreativität, da die weiten Ebenen der isländischen Landschaft nur wenig Möglichkeiten bieten, eine stabile Befestigung für eine Camping-Wäscheleine zu finden. Mein spezieller Bausatz besteht aus zwei flexiblen Camping-Wäscheleinen, ausgestattet mit festen Wäschezwickern, Kordelklemmen und einem Set unterschiedlich langer Spannseile. Diese Spannseile ermöglichen es mir, die Länge meiner Konstruktion flexibel an die jeweilige Situation anzupassen und die Kordelklemmen stellen sicher, dass die Wäscheklammern an ihrer Position bleiben. Ich verwende jeweils zwei Klemmen pro Zwicker, eine vorne und eine hinten. So halten die Wäschestücke auch bei Wind den gewünschten Abstand und klumpen nicht mehr an der niedrigsten Stelle der Leine zusammen wie zuvor.

Übrigens nutze ich das Wäscheleinen-System mit stabilen Zwickern und doppelten Kordelklemmen nicht nur zum Aufhängen meiner Campingwäsche, sondern auch zur Befestigung meiner blickdichten Vorhänge im Inneren meines Land Cruisers.

✔ MAGIC LEAVES Waschmittel-Blätter
✔ Camping-Wäscheleine mit Draht-Clips
✔ 20 extra Kordelklemmen
✔ Spannseile (Set)

7. Campingtoilette

Eine Campingtoilette ist für mich absolut unverzichtbar. Die Bequemlichkeit, jederzeit und überall darauf zurückgreifen zu können, schätze ich besonders. Obwohl in den letzten Jahren viel in die Infrastruktur investiert wurde und zahlreiche Parkplätze an touristischen Hot Spots mittlerweile über Toiletten verfügen, ist das (noch) nicht überall so. Auch auf dem Campingplatz genieße ich es dass ich nicht in der Schlange stehe oder mitten in der Nacht bei strömenden Regen mein Auto verlassen muss, da ich alles vor Ort habe. Auch hier habe ich einen eigenen Artikel geschrieben:

Zur klappbaren Camping Toilette »

8. Stromversorgung

Adapter

Mein Toyota Land Cruiser ist zwar zugegebenermaßen groß, aber immer noch ein PKW. Das bedeutet, ich habe keinen Campinginnenausbau, für den ich eine separate Stromversorgung benötige. Trotzdem gönne ich mir ab und zu den Zugang zur Stromversorgung, zum Beispiel wenn ich mehrere Stunden damit verbringe, Bilder auf meinem Laptop zu sichern, Touren zu planen oder einfach nur zu surfen. Der Preis dafür liegt bei etwa 1.000 ISK pro Tag. Das Problem dabei ist, dass für die Nutzung nur eine 3-polige IP44 Outdoorsteckdose zur Verfügung steht, während ich eine normale Steckdose benötige. Deshalb habe ich mir einen passenden Adapter und ein Außenverlängerungskabel besorgt, da die Steckdose nur selten direkt neben dem Auto ist. So kann ich trotzdem bequem auf die Stromversorgung zugreifen, egal wo ich mich befinde.

✔ Adapter 1,5m schwarz 230V 16A 3polig IP44
✔ Verlängerungskabel Outdoor mit Schutzkappe 20m IP44 mit Schuko Stecker

Steckerleiste

Wenn ihr einmal euer Handy aufladen möchtet, könnt ihr versuchen, eine der begehrten Steckdosen zu ergattern. Im Sanitärbereich ist üblicherweise mindestens eine für das Haare föhnen vorgesehen. Allerdings ist diese nur selten länger als ein paar Minuten frei. Doch wenn die Anlage einen Aufenthaltsraum oder eine Küche hat, sieht die Lage besser aus. Hier findet ihr in der Regel mehrere Steckdosen, aber selbst hier ist oft alles belegt. Meine Strategie, um an eine bereits belegte Steckdose zu kommen, ist es, einen Steckdosenverteiler dabei zu haben. Niemand räumt freiwillig den Platz an der Stromquelle. Aber bisher habe ich es noch nie erlebt, dass sich jemand geweigert hätte, den Platz für einen Verteiler frei zu machen, so dass wir alle etwas davon haben.

✔ Steckdosenwürfel mit USB Anschlüssen

Alternativ lade ich mein Handy und meine Fotobatterien über USB Ladegeräte die mit dem Zigarettenanzünder des Autos funktionieren.

✔ USB Ladeadapter für das Auto

Anker Powerbank

Mein Notfallplan für unterwegs ist eine Powerbank. Sollte ich einmal über längere Zeit keinen Zugang zu Strom haben, habe ich stets die Anker 525 Powerbank dabei. Vor allem vor Wanderungen lade ich mein Handy vollständig auf und nehme für längere Touren zur Sicherheit die Powerbank mit.

9. Sitzen

Manchmal habt ihr das Glück, eine der begehrten Sitzbänke auf dem Campground zu ergattern. Doch meistens braucht ihr trotzdem eine eigene Sitzgelegenheit. Obwohl ich alleine reise, gönne ich mir den Luxus, zwei Campingstühle mitzunehmen – und das aus gutem Grund. Der größere und recht schwere Stuhl ist perfekt für gemütliche Stunden am Campingplatz, sei es beim Kochen, Essen, Landschaft genießen oder Entspannen. Der kleine Dreibeinhocker hingegen ist ideal für Wanderungen, zum Beispiel um Sonnenuntergänge zu fotografieren. Die zusätzlichen 940 Gramm sind es mir wert, um mich setzen und das Naturschauspiel stundenlang genießen zu können.

10. Licht für die dunkle Jahreszeit

Campinglampe

Zur Zeit der Mitternachtssonne könnt ihr eine Lampe getrost zu Hause lassen. Selbst um 2 oder 3 Uhr nachts ist es noch so hell, dass ihr problemlos ein Buch lesen könnt! Anders sieht es aus, wenn ihr in der Nebensaison oder im Winter reist. Dann ist eine zuverlässige Lichtquelle wirklich unverzichtbar. In meiner Ausstattung habe ich zwei LED-Campinglampen und eine Stirnlampe dabei.

Die LED Campinglampen sind kompakt, leicht (176g) und mit ihren drei Leuchtmodi perfekt anpassbar. Ich kann sie über USB aufladen und im Notfall ihren Akku sogar als Powerbank nutzen, um mein Smartphone zu laden. Besonders praktisch für Island: Die Lampen sind IPX4-wasserdicht und funktionieren auch bei Regen oder Schnee. Außerdem kann ich sie mit Magneten an Metall befestigen oder mit einem Haken irgendwo aufhängen.

Meine Stirnlampe ist zwar kein Fashion-Highlight, aber wen interessiert das schon in der Dunkelheit? Ob ich Islands Nordlichter jage oder andere Outdoor-Abenteuer erlebe, es ist einfach praktisch, beide Hände frei zu haben. Besonders wenn ich zu einem guten Spot laufe, um die Kamera für das perfekte Aurora-Foto aufzubauen. Wichtig war für mich, dass die Leuchte leicht, im Leuchtwinkel verstellbar, per USB ladbar und wasserdicht ist. Meine Stirnlampe hat zusätzlich eine praktische Tasche, die ich mit einem Karabiner griffbereit an meiner Jacke befestigen kann.

✔ LED Campinglampe
✔ LED Stirnlampe

Camping | Zelten | Island | 20 Dinge die du wissen solltest

Camping in Island - 20 Dinge die du wissen musst. Wo findest du die schönsten Plätze? Wie hoch sind die Kosten?

Zum Camping in Island »
Island bereisen Aktivitäten

Whale Watching, Trekking, Reiten, Angeln, Tauchen, Wildwasser Rafting u.v.m. Island ist ein Traum für Outdoor-Enthusiasten.

Zu den Aktivitäten »
Lecker Kochen auch beim Zelten | One Pot Rezepte und vieles mehr

Lecker Kochen auch beim Zelten. One Pot Rezepte jenseits der Ravioli-Dose und vieles mehr.

One Pot Rezepte »