Mit dem eigenen Auto und der Smyril Line nach Island

Flug oder Fähre nach Island?

Flug oder Fähre? Das ist die Grundsatzentscheidung, die ihr treffen müsst.

Das Angebot an Flügen ab Deutschland ist umfangreich. In der Nebensaison könnt ihr bereits ab ca. 250 Euro nach Keflavík fliegen. In knapp 3-4 Stunden Flugzeit erreicht ihr den internationalen Flughafen, übernehmt einen Mietwagen oder fahrt mit dem Bus in das ca. 45 Minuten entfernte Reykjavík und genießt euren ersten, entspannten Urlaubstag. Alle Informationen um die Anreise mit dem Flugzeug findet ihr unter: Flugverbindungen, Dauer, Kosten und was ihr beim Buchen beachten solltet

Preise 2024 Nebensaison Fähre

Was kostet die Überfahrt von Dänemark nach Island?

Die Fähre kostet in der Nebensaison ca. 480 Euro pro Person bei der Belegung einer Kabine mit 2 Personen. Nehmt ihr noch ein Fahrzeug mit, seid ihr schon bei 650 €. Der Preis ist nur ein grober Anhaltspunkt, da es starke saisonale Schwankungen gibt. Zur Überfahrt kommen noch Zeit und Kosten für die Anreise zur Abfahrtstelle in Hirtshals, Dänemark.

Wie lange dauert die Überfahrt von Dänemark nach Island?

Die Überfahrtsdauer beträgt im Winterfahrplan 66 Stunden und im Sommer 48 Stunden. Mit der Fähre erreicht ihr Seyðisfjörður im Osten der Insel. Dieser malerische Ort liegt etwa 650 km - somit genau am weitesten Punkt - von Reykjavík und den bekannten Sehenswürdigkeiten entfernt.

Auf den ersten Blick, klingt es erst einmal nach keiner guten Idee, sich für den Seeweg zu entscheiden. Mit dem Flugzeug seid ihr in durchschnittlich 10-12 Stunden von eurem zu Hause in einer Unterkunft mitten im Herzen Reykjavíks. Und billiger ist es erst einmal auch noch!

Gründe für die Fähre nach Island

Bei längeren Aufenthalten deutlich billiger

Ihr könnt euer eigenes Fahrzeug (Auto, Motorrad, Fahrrad bzw. Camper/Wohnmobil) mitnehmen.
Island ist teuer. Nach ca. 1-2 Wochen habt ihr normalerweise den Fährtarif gegenüber den Mietkosten eines Geländewagens oder Wohnmobils eingespart.
Wichtig: Wenn ihr plant, mit einem Auto nach Island zu reisen, bei dem das äußere Erscheinungsbild, insbesondere der Lack, eine wichtige Rolle spielt, solltet ihr eure Entscheidung überdenken. Selbst auf den geteerten Abschnitten der Ringstraße gibt es häufig Baustellen, die sich über mehrere Kilometer als Schotterpisten erstrecken. Trotz aller Bemühungen wird es sich nicht vermeiden lassen, dass entgegenkommende Fahrzeuge (vor allem LKWs) Steine und Dreck aufwirbeln, die auf euren Lack und Windschutzscheibe niederprasseln.

Sie ist da! Die Fähre nach Island im Hafen von Hirtshals

Mehr Platz für Gepäck

Ihr könnt mehr Gepäck mit nach Island nehmen. Natürlich gibt es strenge Einfuhrbestimmungen. Aber ansonsten bietet ein Auto deutlich mehr Stauraum als ein Koffer - Außer das Auto ist zu klein...

Unterkunft inklusive

Bei einer Fährüberfahrt hat ihr die Möglichkeit eure eigene 'Unterkunft' mit nach Island zu bringen. Egal, ob ihr ein großzügig ausgestattetes Wohnmobil mit allem Zubehör oder ein Hilleberg Zelt in der Gepäcktasche eures Fahrrads habt. Mit eurer eigenen Ausstattung seid ihr flexibel sowohl hinsichtlich der Reiseroute als auch der Unterkunftskosten. Alles zum Thema Camping in Island

Der Weg ist das Ziel

Der Seeweg ist bereits Teil des Urlaubs. Auf der Norröna findet ihr zahlreiche Gelegenheiten zu entspannen und euch kulinarisch verwöhnen zu lassen, während ihr die atemberaubende Landschaft des Nordatlantiks an euch vorbeiziehen lasst. Mit Hot-Pot, Schwimmbad, Sauna, Kino, Spielebereich für kleine und Play Station-Bereich für große Kinder, vergeht die Überfahrt wie im Flug.

Stopover: Färöer Inseln

Auf dem Weg nach oder von Island passiert ihr die Färöer Inseln mit einem Stopp in der Hauptstadt Tórshavn an der Ostküste der Insel Streymoy. Hier habt ihr die Möglichkeit einen mehrtägigen Zwischenstopp einzulegen. Zum Beispiel Donnerstag: Abfahrt Island Ankunft Freitag auf den Färöer Inseln & Aufenthalt für 3 Tage oder 1 Woche. Im Anschluss Überfahrt zurück nach Dänemark. Auf diese Weise könnt ihr zwei spektakuläre Reiseziele auf einer einzigen Reise erleben.

Auf dem Weg nach Island fährt die Norröna einmal quer durch die Färöer Inseln
Stopover: Färöer Inseln
Hauseingang in Tórshavn
Wichtiger Hinweis: Winterfahrplan

Von Ende November bis Mitte März wird Island nicht angefahren.

Erfahrung zur Überfahrt auf der Norröna

Bereits achtmal habe ich die Reise auf dem Seeweg mit der Norröna erlebt – viermal in Richtung Island und viermal zurück. Einmal hatte ich auch einen 3 tägigen Stopover auf den Färöer Inseln eingelegt. Hier meine Insider-Tipps und nützlichen Einblicke für eure Reise über die wilden Wellen des Nordatlantiks:

Anfahrt nach Hirtshals | Dänemark

Die Fähre nach Island startet in Hirtshals im Norden von Dänemark. Für meine Anreise von über 1300 km plane ich mindestens 2 Tage, um entspannt anzukommen. Die aktuellen Bedingungen auf deutschen Autobahnen, insbesondere auf der A7, sind anspruchsvoll – Staus und Baustellen prägen die Fahrt. Oft steht ihr im Stau bevor ihr anschließend durch eine kilometerlange Baustelle schleicht. Auch die Fahrt durch den Hamburger Elbtunnel kann gerade an Sommer-Reise-Wochenenden mehrere Stunden und starke Nerven erfordern.

Hirtshals

Hirtshals ist ein kleiner dänischer Ort im Nordosten Jütlands. Für die Strecke durch Dänemark werdet ihr auf der E45 etwa 4 Stunden und 15 Minuten unterwegs sein. Das Tempolimit in Dänemark beträgt 130 km/h. Nach eurer Ankunft erwarten euch hier mehrere schöne Strände, ein beeindruckender Leuchtturm, ein Oceanarium und ein interessantes Bunkermuseum.

Hirtshals Camping

Nur wenige Autominuten von der Fähre entfernt befindet sich der Campingplatz in Hirtshals. Er liegt in einer traumhaften Lage direkt unterhalb des Leuchtturms am Strand. Wenn ihr plant, in den Sommermonaten zu kommen, empfehle ich euch dringend, euren Stellplatz oder eure Hütte im Voraus zu sichern. Traditionell ist der Platz schnell ausgebucht und ihr müsst auf umliegende Campingplätze ausweichen. Zum Campingplatz in Hirtshals »

Fyr Leuchtturm
Malerischer Küstenweg bei Hirtshals
Krage Strand und Fyr Leuchtturm in Hirtshals - Dänemark
Graffiti am Krage Strand von Hirtshals
Meerjungfrau mit Ausblick
Fisch. Strandgut am Kjul Strand in Hirtshals.

Check-in

Smyril Line teilt sich das Fährterminal mit der Fjordline. Lage des Terminals auf Google Maps anzeigen ».

Der Weg zur Schiffsanlegestelle ist gut ausgeschildert und ihr findet sie direkt neben dem Kjul Strand. Wenn ihr genügend Zeit habt, lohnt es sich hier noch ein wenig entlang zu schlendern. Auf dem Parkplatz des Strandes findet ihr auch die letzte öffentliche Toilette vor der Warteschlange der Fähre. Die Nächste kommt erst wieder hinter dem Check-in. Für den Check-in nach Island gilt: mit Fahrzeug: 2 Stunden vor Abfahrt und ohne Fahrzeug: 1 Stunde vor Abfahrt. Zur Übersicht der Check-in Zeiten »

Das Boarding verläuft für euch in der Regel schnell und unkompliziert an mehreren Check-in-Schaltern. Dort erfolgt die Überprüfung eurer Reisedokumente, zu denen in der Regel der Reisepass und die Buchungsbestätigung für die Fähre gehören. Nach erfolgreicher Überprüfung erhaltet ihr eure Kabinenkarte sowie einen Anhänger für das Auto. Diesen befestigt ihr am besten gut sichtbar am Innenspiegel. Nach dem Check-in geht es ein paar hundert Meter weiter. An diesem Punkt werden die Autos von den Mitarbeitern nach Typ (PKW, Geländewagen/SUV, Wohnmobile) getrennt und in separate Wartebereiche aufgeteilt. Sobald alle ankommenden Fahrzeuge die Fähre verlassen haben, beginnt das Boarding. Reihe für Reihe fährt der Konvoi auf die Fähre ein.

In der Hochsaison müsst ihr beachten, dass nur der Fahrer im Fahrzeug bleiben darf um auf die Fähre zu fahren. Alle anderen Mitreisenden, einschließlich ihres Gepäcks, müssen zu Fuß über das Passagierterminal zur Fähre gehen. Diese Regelung dient dazu, eine schnelle und reibungslose Verladung der Autos zu gewährleisten. Selbst dem Fahrer bleibt nur wenig Zeit, das Auto auf eine "komfortable" Art zu verlassen. Innerhalb weniger Minuten ist alles zugeparkt. Es kann so eng werden, dass ihr sowohl die Fahrer- als auch die Beifahrertür nur noch wenige Zentimeter öffnen könnt. Den Fall habe ich selbst erlebt. Bei der Ankunft in Island musste ich damals etwa 40 Minuten warten, bis die Fahrzeuge die Fähre soweit verlassen hatten, dass die Fahrerseite wieder frei war und ich einsteigen konnte.

Aber auch während der Hochphase müsst ihr euch keine Sorgen um euer Fahrzeug machen. Die geschulten Mitarbeiter weisen jedes Auto millimetergenau ein. Wenn ihr ihren Anweisungen folgt, kann nichts passieren. Ihr werdet auch bemerken, dass das oft diskutierte "Wenden" auf der Fähre, um wieder abfahren zu können, problemlos vonstattengeht. Mir ist das bereits zweimal passiert und auch hier gilt: Dank der Anweisungen ist das alles kein Problem. Also vertraut den Mitarbeitern und genießt eine entspannte Überfahrt.

In der Nebensaison ist ausreichend Platz für die Autos
Hauptsaison: Nach links sind nur ein wenige Zentimeter Platz
Hauptsaison: Auch rechts gibt es keine Chance die Tür zu öffnen
Kurz vor der Abfahrt wird noch gestrichen
Die Stühle warten auf Besucher
Das leere Deck im Jahr 2020. Sei es auf Grund des Wetters oder auf Grund der geringen Passagierzahl wegen COVID-19
Achtung Alarm

Die Überfahrt kann mitunter stürmisch werden. Um unnötigen Alarm und mögliche Störungen zu vermeiden, ist es wichtig, die Alarmanlage und ggf. Innenraumüberwachung eurer Autos beim Verladen auf die Fähre auszuschalten. Denkt bitte an eure Mitpassagiere: Wenn die Alarmanlage ausgelöst wird, kann dies zu erheblichen (Ruhe-)Störungen führen. Zudem können wiederholte Alarme unnötige Batterieressourcen verbrauchen. Informiert euch am besten vor der Überfahrt, wie ihr die Alarmanlage und Innenraumüberwachung eures Fahrzeugs deaktiviert. Das hilft, die Fahrt für euch und eure Mitreisenden angenehmer zu gestalten.

Elektroauto

Reist ihr mit einem Elektroauto müsst ihr dies bereits bei Buchung der Reise angeben. Nach dem Check-in werden diese Autos in einer gesonderten Reihe verladen.

Mitnahme von Gas bzw. Gasflaschen

Ihr dürft bis zu 20 Liter Flüssiggas (LPG) mitführen, jedoch müssen die Tanks aus Stahl bestehen und speziell für diesen Zweck geeignet und zugelassen sein. Bei der Ankunft in Island ist es notwendig, die Zollbehörden zu informieren und das eingeführte Gas zu verzollen. Propangashingegen dürft ihr nur in den eingebauten Tanks eures Fahrzeugs mitnehmen. Zusätzliche Gastanks oder Gasflaschen sind lediglich in leerem Zustand erlaubt. Aus Sicherheitsgründen müsst ihr beim Check-In das Mitführen von Propangas dem Personal melden. Bei Unsicherheiten klärt ihr dies am Besten gleich bei der Buchung ab um Probleme beim Checki-in zu vermeiden.

Einhalten der Abessungen

Achtet darauf, die bei eurer Buchung angegebenen Maße genau einzuhalten. In der Hauptsaison wird die Fähre andernfalls ohne euch nach Island abfahren. Mit einem Platzangebot für 800 Fahrzeuge ist die Verladung im Juni, Juli und August besonders präzise. Die PKWs werden auf das "hanging deck" gefahren, einer speziellen Konstruktion, die es ermöglicht, Fahrzeuge auf verschiedenen Ebenen zu transportieren. Der Abstand zur Decke ist so begrenzt, dass nur wenige Zentimeter Platz nach oben sind. Die Mitarbeiter der Smyril Line gehen vor der Verladung mit einem Maßstab durch die Reihen und überprüfen sorgfältig, ob die maximal zulässige Höhe von 190 cm für PKWs eingehalten wird. Wenn die Fähre ausgebucht ist, besteht keine Möglichkeit zur Umbuchung oder Nachzahlung. Es ist schlichtweg nicht genügend Platz vorhanden, um trotzdem an Bord zu kommen.

Eine Szene, die ich nie vergessen werde, spielte sich ab, als eine isländische Familie ihre Dachbox abmontieren musste und versuchte sie im Inneren des Autos zu verstauen. Es musste nicht nur der Jetbag an sich, sondern auch seinen gesamte Inhalt untergebracht werden. Die Aktion entwickelte sich zu einer wahren Comedy-Show, die das Publikum, bestehend aus Hunderten von neugierigen Mitreisenden, in Atem hielt. Nach 45 schweißtreibenden Minuten stand die Mutter schließlich umgeben von drei energiegeladenen Kindern und zahlreichen Koffern vor dem Auto. Gleichzeitig saß der Vater eingeklemmt auf dem Fahrersitz, während im Inneren des Wagens die Dachbox ihren Platz erfolgreich eingenommen hatte.

Wie ihr während der Überfahrt zum Fahrzeug kommt

Die Fahrzeugsdecks sind während der Überfahrten verschlossen. Beim Zwischenstopp auf den Farör Inseln gibt es jedoch die Möglichkeit zum Auto zu gelangen. Sofern genug Platz ist, könnt ihr auch 'in das Auto' gelangen.

Information für Angler

Auf dem Rückweg von Island bzw. den Färöer Inseln nach Dänemark dürft ihr bis zu 50 kg oder ½ m³ Gefriergut ohne zusätzliche Kosten mitnehmen. Weitere Informationen bezüglich Gefriergut erhaltet ihr beim Check-In. Achtet darauf, dass das Gefriergut deutlich mit dem Namen und eurer Anschrift gekennzeichnet ist.

Auf dem Schiff
Der Zugang zu den Kabinen
Der Schlafbereich einer Einzel-Außen-Kabine
Genügend Platz für den Laptop
Wenn sich die Kabinentür nicht öffnet

Wenn du nicht in die Kabine kommst, gehe zur Rezeption in Deck 5. Schätzungsweise bei 20% der Passagieren funktionierte die ausgehändigte Kabinenzugangskarte nicht. Man steht - schwerbepackt - vor einer Tür die sich einfach nicht öffnen will. Links und rechts verschwinden vermeintlich alle anderen ohne Probleme in ihren Kabinen. Man zweifelt schon ein bisschen am eigenen Vermögen eine Karte in einen Schlitz zu stecken, bis man merkt, dass man nicht alleine ist. Schnell kommt man ins Gespräch und die Lösung ist, sich eine neue Karte an der Rezeption in Deck 5 ausstellen zu lassen, was auch problemlos funktioniert.

Schiffszeit

Die Uhren gehen anders Auf der Suche nach dem Abendessen landete ich irgendwann im "The Dinner". Es war bereits 18:45 Uhr, zumindest laut meinem Handy. Die wirklich sehr nette Dame an der Kasse erklärte mir, dass das gebuchte Essen ab 18.00 Uhr also in 15 Minuten bereit wäre. Die Fragezeichen die über meinem Kopf schwebten, beantwortete sie mit einem Verweis auf die Schiffsuhr. Tatsächlich 17.45 Uhr. Im Schiff gilt die färöischer WESZ-Zeit (Westeuropäische Sommerzeit) = die deutsche MESZ (mitteleuropäische Sommerzeit) minus eine Stunde

Die Highlights der Überfahrt

66 Stunden - fast 3 Tage - dauerte meine erste Überfahrt 2020. Auf Grund der Corona-Pandemie führ die Norröna damals im Juni noch nach dem Winterfahrplan. Normalerweise dauert die Passage im Sommer 'nur' 48 Stunden. Zuerst dachte ich: "3 Tage, Das dauert ja ewig!". Da wurde mir die Entfernung zu Island erst richtig bewusst. Zuerst befürchtete ich, dass es sich unendlich lange hinziehen würde. Fakt war, dass es schneller verging als ich je vermutet hätte. Vermutlich liegt das an den Highlights, die diese Überfahrt trotz oder gerade wegen des schlechten Wetters bereithält.

Lazy Sunday

Ich kann mich nicht erinnern, dass ich seit meiner Kindheit jemals wieder einen solchen "faulen Sonntag" verbracht habe. Einfach einen Tag mit Schlafen, Lesen und "Nichtstun" verbringen. Ein wenig auf das Meer schauen - Keine Verpflichtungen - Einfach unbeschreiblich!

Die Passage an den Shetlandinseln vorbei

Sonntagabend, pünktlich zum Abendessen passierte die Fähre um 18:00 Uhr die Shetlandinseln. Die ersten Möwen und Basstölpel umschwirrten die Fähre um das nahende Land anzukündigen. In grau wabernde Nebelschwaben gehüllt, lag die Küste mystisch im Verborgenen.

Der Halt in Tórshavn und die anschließende Fahrt mitten durch die Färör Inseln

Am Morgen des zweiten Tages erreichte die Fähre Tórshavn, die Hauptstadt der Färöer Inseln. Auch hier empfing uns ein grauer Morgennebel, der sich dicht vor der Hafeneinfahrt sammelte. Im Winterfahrplan besteht die Möglichkeit, für einige Stunden von Bord zu gehen und das interessante Städtchen zu erkunden. Im Sommerfahrplan ist der Zwischenstopp jedoch auf eine Stunde begrenzt. Das reicht gerade einmal aus, um die Fahrzeuge der Passagiere zu entladen und wieder zu laden.

Unabhängig davon, ob ihr an Land geht oder nicht, solltet ihr darauf achten euer Handy im den Flugzeugmodus zu schalten. Die Färöer-Inseln gehören zwar zu Dänemark, jedoch nicht zur EU. Das bedeutet: Keine EU-Roamingverordnung auf den Färöer-Inseln. Was sehr schnell sehr teuer werden kann

Ein Basstölpel vor den Shetland-Inseln
Stopover in Tórshavn, der Hauptstadt der Färöer-Inseln
Die Norröna im Hafen von Seydisfjördur

Check out in Seyðisfjörður

Ungefähr 2 Stunden vor Ankunft müssen die Kabinen geräumt werden um dem Personal genügend Zeit zu geben, sie für die neuen Passagiere zu reinigen. Während der Fährüberfahrt erfolgt keine Kabinenreiningung.

Je nachdem wo euer Auto steht, dauert es nach der Ankunft in Seyðisfjörður noch ca. ein bis zwei Stunden, bis ihr Fähre verlassen und den Zoll passieren könnt. Beachtet dabei unbedingt die geltenden Zollbestimmungen. Es werden bei jeder Ankunft stichprobenartig Autos von Zollbeamten und der Polizei kontrolliert. Im Anschluss erwwartet euch das malerische Seyðisfjörður und der wundervolle Osten Islands.

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